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Mosher poliert das Image von McDonald's auf

Millioneninvestition: Schnellimbiss-Look weicht Kaffeehaus-Ambiente / Antwort auf demographische Entwicklung

 

REGENSBURG. Wer "den" McDonald's in der Vilsstraße von früher kennt und heute betritt, bekommt Augen so groß wie Hamburger: Aus dem einst so schlicht und pflegeleicht eingerichteten Schnellimbiss-Laden ist ein gemütliches Lokal mit Ledersesseln und offenem Kamin geworden. Außer den bekannten Fastfood-Speisen gibt es jetzt auch eine Palette verschiedener Kaffees und Kuchen.

Hausherr Frank Mosher, der Mann mit dem "Ketchup im Blut", hat auch kurz vor seinem 60. Geburtstag noch große Pläne. Sein Restaurant in der Vilsstraße, 1985 gegründet, ist das erste seiner insgesamt zwölf Lokale, das er in nur drei Wochen für 600 000 Euro komplett umgebaut hat, um ein neues Image aufzubauen. Nach ähnlichem Muster umgekrempelt wurden mittlerweile auch die.Filialen in Königswiesen und Obertraubling, für die am Sonntag beziehungsweise Montag offiziell der Startschuss in das neue McDonald's-Zeitalter fallen wird.

Absolutes Rauchverbot


Standort Vilsstraße: Schon von außen wird deutlich, wie ernst es Mosher meint, McDonald's buchstäblich einen neuen Anstrich zu verpassen. Die Fassade ist jetzt in Oker und einem warmen Braunton gestrichen; der aufdringliche Leuchtturm mit dem goldenen M ist verschwunden. Im Inneren zeigt sich erst recht: die Veränderung ist Programm. Parkettboden statt "Schwimmbadfliesen", Sessel mit echtem Lederbezug statt "Gartenstühle", frische Frühlingsblumen statt Aschenbecher auf den Tischen. Dazu Raumaufteiler aus dunklem Holz und zentral ein (freilich mit Gas betriebener) Kaminofen - das alles sorgt für moderne Gemütlichkeit auf amerikanisch, die verstärkt wird durch das generelle Rauchverbot. Moshers Devise: "Ich kann ja schlecht jemanden, den Zigarettenrauch stört, zum Essen nach draußen schicken..." Nein, Rauchen in Restaurants sei "einfach nicht mehr zeitgemäß", sagt er, lehnt sich zurück und atmet entspannt durch: "Ist die Luft hier nicht ausgezeichnet?" Er isst dabei amerikanischen Käsekuchen und trinkt aus einem Riesenglas italienischen Milchkaffee. Das kulinarische Angebot wurde nämlich ebenfalls verändert. Natürlich kann man bei McDonald's nach wie vor seinen Hunger auf Burger aller Art, Chicken Wings und Pommes stillen. Doch ergänzt wird die Speisekarte durch eine lange Liste vielfältiger Kaffee-Spezialitäten und Espresso-Getränke sowie eine bunte Tafel mit Cookies und Cakes. Den neuen Trend, dem Mosher folgt, hat McDonald's in Australien erfolgreich getestet und ist hierzulande die "Antwort auf die demographische Entwicklung". McDonald's will das Publikum zurückgewinnen, das die Teenager Generation bildete, als die amerikanische Fast-Food-Ket-te zum Siegeszug in Germany ansetzte. "Die Kinder und Jugendlichen waren es, die ihre Eltern jahrelang zu McDonald's gezerrt haben", weiß Mosher. Nun seien sie selbst erwachsen, hätten selbst Kinder, nun sollten die "Großen" Lust verspüren, mit ihrem Nachwuchs wie damals zu McDonald's zu marschieren. Dabei setzt der Konzern auf ein völlig neues Konzept, denn die Kundschaft der ersten Generation hat ihren Lebensstil gründlich verändert. Die unruhigen Girls and Boys von damals sehnen sich heute nach Atmosphäre zum Relaxen. Tribut an den Zeitgeist (Mosher zuckt dabei unwillkürlich mit den Schultern): Die Kinder können sich heute an der Playstation vergnügen.

Bei dem neuen Still wurde aber auch gar nichts dem Zufall überlassen: Für den Umbau der Lokale stehen zwölf Varianten zur Wahl. Mosher hat sich in der Vilsstraße für die Version "Amerika" entschieden, in Obertraubling kommt das Konzept "Chicago" zum Trägen. Die Inneneinrichtung ist bis ins Detail durchgestylt und umfasst auch das Lichtkonzept und die Musikanlage: Je nach Intensität des natürlichen Lichteinfalls wird automatisch gedimmt; je nach Höhe des Geräuschpegels, den das Publikum durch Plauderei verursacht, macht der Verstärker Power oder fährt den Regler zurück. Klar, dass die Musikrichtung, die gespielt wird, "stimmig" sein muss. Die Reaktionen der Regensburger sind laut Mosher "zu 95 Prozent positiv". Das lasse sich auch bereits deutlich an den Umsatzzahlen ablesen. Auch immer mehr Geschäftsleute würden McDonald's als famosen Treffpunkt für Dienstgespräche entdecken. Genügend Parkplätze und die WLAN-Möglichkeiten sind neben der neuen Kaffeehaus-Atmosphäre Anreize dafür. Der System-Gastronom, der seit 33 Jahren mit McDonald's zusammen arbeitet, ist sich seines Erfolgs so sicher, dass er auf Werbung bisher verzichtet hat. Mundpropaganda reiche völlig aus, um die Entwicklung zum "Talk of the Town", also zum Stadtgespräch zu machen.

Mittelbayerische Zeitung, 24. März 2006



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