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Ketschup im Blut

Frank Mosher betreibt zwölf McDonalds-Restaurants und macht für 41 Werbung

 

Aus seinen Augen blitzt die pure Esslust. Der Herr mit Anzug und Krawatte, der täglich mit sichtbarer Begeisterung im Viertelstunden-Turnus in einen riesigen Big Griddles beißt und dabei ekstatisch "verrückt" stöhnt, wirkt umwerfend komisch und dabei noch überzeugend. Frank Moshers Auftritte im Regional-Fernsehsender TVA Ostbayern gehören zum besten, was Werbung zu bieten hat und sind längst Kult. Dabei ist der bullige Fastfood-Fan (1.90 Meter groß, fast zwei Zentner schwer) keineswegs Schauspieler oder Moderator, wie Gummibärchenschlecker Thomas Gottschalk. Dem 1946 in San Franzisko geborenen Mosher gehören in Niederbayern und Oberpfalz zwölf McDonalds-Filialen. Er beschäftigt 500 Mitarbeiter und darf sich rühmen, nach seinem Freund Michael Heinritzi (29 Filialen) einer der größten Lizenznehmer Europas zu sein. In der Garage seines schmucken Einfamilienhauses im Norden Regensburgs stehen heute die schnellen Flitzer, die er in seiner Jugend im Carport der Nachbarn so grenzenlos bewundert hat.

Die Karriere vom Tellerwäscher zum Millionär ist bei Frank Mosher wörtlich zu nehmen. Mit 13 spülte der Spross einer mittelständischen amerikanischen Familie in einem italienischen Restaurant Geschirr und wienerte zudem die Windschutzscheiben der reichen Nachbarn. Klar, nebenbei quälte sich der gut aussehende Boy auch noch durch die Highschool, doch seine Rockband und vor allem die süßen kleinen Kommilitoninnen hatten es Mosher weitaus mehr angetan, als die Vorlesungen. Mit dem Vietnamkrieg hatte der Selfmademan, der inzwischen deutscher Staatsbürger ist, glücklicherweise nur am Rande zu tun. Mosher bewahrte sich sein sonniges Gemüt und lernte good old Germany kennen. "Es hat mich immer hierher gezogen", erinnert sich der erfolgreiche Unternehmer, der "gerne und viel" arbeitet, sich aber keineswegs als "Workaholic" einstuft. Bei einem Studienaufenthalt an die Universität Germersheim absolvierte Frank Mosher eine Dolmetscherausbildung, machte aber auch eine Reihe von Tauschgeschäften und erkannte schnell, dass die Bundesrepublik in den 60er Jahren Entwicklungsland in Sachen Systemgastronomie war. Als einzige Kette gab es den Wienerwald.

Dem wollte der gewitzte Amerikaner abhelfen und lernte von der Pike auf, wie man "mit Hackfleisch richtig Geld verdient". Ab 1975 managte Mosher als Angestellter das große Burger-Essen in Süddeutschland, Österreich, Südtirol und Luxemburg. Zwölf Jahre später kaufte er sich sein erstes Restaurant in Regensburg. Von nun an ging's bergauf. Finanziell. Aber Geld allein macht bekanntlich nicht glücklich. Ein "Medienmensch" wie Mosher braucht Anerkennung dazu. Und die hat er jetzt dank TVA Ostbayern. "Ich bin in jedem Wohnzimmer und so manchem Schlafzimmer", scherzt die Frohnatur. Zwar immer auf dem Bildschirm, aber doch in den unterschiendlichsten Rollen. Den FishMac preis Mosher als Freizeit-Angler in Südafrika an. Dort machte der Wahl-Regensburger tatsächlich Urlaub und nahm den Werbe-Spot mit Hilfe von Freunden und einer Digital-Kamera auf. Herrlich, wie er im weißen Jeep über den Highway rollt, seine Angelrute in ein tiefblaues Gewässer versenkt und eine Cola-Dose nach der anderen an Land zieht. Da muss ja die Erkenntnis reifen, "den besten Fisch gibt's bei mcDonalds. Nämlich "ächt ohne Haken" und im Brötchen.

Aus der Karibik, von News York und Kalifornien, von allen Plätzen, an denen er gerne relaxt, bringt Frank Mosher seine kleinen Episoden rund um Big Mac mit. Über 800 TV-Werbespots und weit über 100 Radiowerbesendungen hat er in seinem Büro in Kumpfmühl an einer verkehrsumbrandeten Autobahnauffahrt, archiviert. Den nahrhaften Mc Griddles preist Mosher allerdings im Business-Outfit an. Das neue Produkt wird in Straubing und Regensburg getestet, um herauszufinden, ob die Deutschen, mit Sirup getränkten und mit "kernigem Schweinefleisch und knusprigen Käse" gefüllten Toast mögen. Der Lizenz-Guru liebt ihn. "Heute früh habe ich drei davon verdrückt", verrät er mit nach oben gereckten Daumen. Überhaupt schwört der Manager auf Fast-Food seiner Kette, isst aber auch sonst alles. Die angefutterten Kalorien werden auf Fitness-Geräten im Keller wieder abtrainiert. Das Eiweiß fördert den Muskel-Aufbau. "Der Hamburger ist mein Geheimnis", flüstert Mosher verschwörerisch und lässt viel sagend seinen Bizeps spielen. "Fühlen Sie mal!" Tatsächlich - steinhart, McDonalds sei Dank. 

Gäuboden aktuell, 02. 03. 05



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