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JU fordert: Aufhebung der Sperrzeit statt Verbote!

Jungpolitiker setzen sich für Liberalitas Bavariae statt mehr strengen Regeln ein
Von Christian Eckl


Die Zeichen stehen auf Sturm: Während sich die Bürgerinitiative der Altstadt-Lärmgeplagten gegründet hat, soll ein Alkoholverbot in der Regensburger Altstadt überbordende Party-Stimmung eindämmen. Doch nun scheint sich ein echter Generationen-Konflikt anzudeuten: Die Junge Union, der Jugendverband der CSU, will am Donnerstag bei der Kreisversammlung über einen Antrag diskutieren, der die Sperrzeit in Regensburg wieder abschaffen soll.

 

Das hat der Freistaat ohnehin bereits getan ? doch die Stadt Regensburg verfügte per Verordnung, das Kneipen um 1 Uhr, Diskos am Wochenende um 4Uhr und unter der Woche um 3 Uhr zu schließen haben.

 

"Kein Mensch versteht, welche Kriterien die Stadt Regensburg dabei ansetzt", sagt Michael Lehner, Vorsitzender der Jungen Union, "warum also die Max-Bar oder das Hexenhäus'l bis um 5 offen haben, die anderen aber schließen müssen". Sein Verband sei sich noch nicht ganz einig, in welche Stoßrichtung der Antrag gehen soll. "Einige halten es für richtig, dass etwa die Galerie um 1 schließen muss, andere nicht", sagt Lehner. Übereinstimmungen gibt es aber offenbar in folgender Frage: "Wenn man die Diskos um 4 Uhr zusperrt, bedeutet das die fast noch voll versammelten Gäste geballt und damit lärmend durch die Altstadt ziehen. Die Aushebung der Sperrzeit würde das Problem verteilen und damit beseitigen", meint Lehner.

 

Die JU will mit Ihrem Antrag auch nicht alleine vorpreschen: "Die Jungliberalen sind angetan von unserer Idee, und auch die Jusos haben sich kürzlich gegen Alkoholverbot und Ordnungsdienst geäußert".

 

Mit Verboten, meint Lehner, käme man ohnehin nicht weiter. "Ich verstehe die verärgerten Anwohner durchaus, allerdings: Die Wirte tun viel, auch die Disko-Besitzer, um Ärger zu vermeiden". Doppelte Türen oder private Ordnungsdienste vor den Diskos in der Obermünsterstraße seien solche Beispiele.

 

Doch Kneipen und Diskos sind laut Lehner auch gar nicht das Problem: "Bei Messungen der Stadt hat man festgestellt, dass der Lärmpegel am Bismarckplatz, am Neupfarrplatz und am Haidplatz am lautesten waren. Dort können aber nicht die Kneipen schuld sein".

 

"Nur Vorteile nutzen, das geht auch nicht"

 

Auch die Imbiss-Regelung findet Lehner nicht in Ordnung. Er schlägt vor, zukünftig den Dönerverkauf länger zuzulassen, dafür dürften keine alkoholischen Getränke verkauft werden. Kaum Verständnis für die Regelungen der Stadt zeigt im Gespräch zum Beispiel auch Frank Mosher, Inhaber der beiden McDonald's-Gastrotomien in der Altstadt. "Ich muss um 2 Uhr schließen, auch in der Maxstraße ? das kann doch nicht sein", sagt Mosher. Er fordert von der Stadt Regensburg einen klaren Katalog und zum Beispiel das Verbot von Alkohol-Verkauf, dafür dürfte man Speisen länger verkaufen.

 

Der JU-Vorsitzende Lehner jedenfalls fordert von der Anwohnern auch Verständnis: "Wenn man sich entschließt, in die Altstadt zu ziehen und auch deren zahlreiche Vorteile genießt, dann muss man eben auch wissen, dass hier viel Gastronomie angesiedelt ist", schließt er.

 

Wochenblatt, 29. Juli 2009



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