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Frank Mosher: No Car - No Girls

Wer hätte geahnt, daß ER damals im September 1946 in San Francisco geboren wurde: Frank Mosher, der Mann, der mit dem etwas anderen Restaurant in Regensburg sein Glück machen würde. Jahre sind seitdem vergangen. Heute gibt es täglich fast rund um die Uhr Pommes,Burger, Frühstück und was das Fast-Food-Herz sonst noch alles begehrt oder der Marketing-Abteilung des Giganten einfällt. Damals in San Francisco war das Eßvergnügen bei Mc Donalds für den jungen Frank ein großartiges Ereignis, zu dem die ganze Familie mit dem Auto anfuhr. Inzwischen hat sich die Kette zur leckeren Alltäglichkeit entwickelt. Aber wie kommt ein ganz normaler Amerikaner auf die Idee, loszuziehen und Hamburger, Big Mäc & Co ausgerechnet in Regensburg zu verkaufen?

 

Frank verlebte eine normale Kindheit in einem Vorort von San Francisco. Allerdings wohnte er mit seiner Familie in einer der "feinen" Gegenden, wo sie eigentlich nicht hinpaßte. Und so staunten die Mosher-Kinder über den Luxus der Nachbarn, träumten von tollen Autos und viel Geld um sich alle Wünsche erfüllen zu können. Frank Mosher erkannte, daß er sich, wenn er ein Stück von diesem Reichtum abhaben wollte, etwas einfallen lassen mußte. Schon als Junge von ungefähr zehn Jahren arbeitete er ganz gewitzt in der Nachbarschaft. Er putzte z.B. die Autoscheiben der Nachbarn, die er zuvor heimlich beschmutzt hatte. Franks Geschäftssinn wuchs mit der Zeit und bald erkannte er, wo besonders viel Geld zu verdienen ist, nämlich in der Gastronomie und bei kleinen Handels- und Tauschgeschäften.

Mit 13 Jahren tat Frank den ersten Schritt zur Verwirklichung seiner Karriereplanung vom Tellerwäscher zum Millionär: Geschirrwaschen in einem italienischen Restaurant. Das verdiente Geld wurde gespart, so daß mit 15 Jahren das eigene Auto vor der Tür stehen konnte. Und dieses Statussymbol war wichtig! Zum einen gab es noch die reichen Nachbarn und außerdem hatte die High School-Zeit begonnen.


Frank Mosher quälte sich durch die High School ohne echte Begeisterung, denn Rockmusik und Mädchen waren für ihn weitaus interessanter.Nach der Schulzeit wurde das freie Leben von Uncle Sam unterbrochen.Unterdessen war der Vietnamkrieg ausgebrochen. Aber Frank Mosher hatte Glück und sein Job bestand lediglich im Bewachen der Goldreserven in Fort Knox.

Nach der Army besuchte Frank Mosher die Universität von Kalifornien, jedoch währte seine Studienzeit nicht lange. Ronald Reagan, der damalige Gouverneur von Kalifornien, schloß die Hochschule aus Angst vor Unruhen und Studentenprotesten. Jetzt hatte Mosher wieder so richtig viel Zeit zum Jobben und Geldverdienen. Irgendwann verspürte er jedoch Lust, Urlaub zu machen und wollte bei dieser Gelegenheit Europa kennenlernen. Das für einen Amerikaner eher ungewöhnliche Interesse an der Bundesrepublik entwickelte er dank der deutschen Nachbarsfamilie Braun, die das Bild eines schönen und vor allem sauberen Landes zeichnete. Die deutsche Sprache hatte er von diesen Nachbarn und in einem Kurs an der Universität gelernt.

Ganz nach alter Manier nützte Frank auch seinen Deutschlandurlaub für kleine Geschäfte, wie z.B. Dollartausch zu vorteilhaften Konditionen. Aber diese Tätigkeiten lasteten ihn nicht aus - er suchte etwas Sinnvolleres und landete an der Universität Germersheim, wo er eine Dolmetscherausbildung absolvierte. Nach dem Abschluß machte er sich mit akademischen Grad und vollem Geldbeutel - dank seiner unzähligen Geschäfte hatte er nach dem "Urlaub" mehr Geld als zuvor - wieder auf den Weg in Richtung Heimat. In Kalifornien konnte Frank nach seinem Studium mit dem Titel Diplomphilosoph auf Arbeitsuche gehen. Das Diplom war dabei aber weniger hilfreich als seine Erfahrungen in der Gastronomie.

Dazu gesellte sich, nachdem Frank Mosher eine Stellenanzeige von Mc Donalds gelesen hatte, erneut seine Begeisterung für das Restaurant mit dem gelben Buchstaben. Als Mitarbeiter bei Mc Donalds begann er am Grill und an der Friteuse, so daß er fürs spätere Mit - Hackfleisch - richtig - Geld - verdienen alles von der Pike auf lernte. Kontinuierlich kletterte Frank die Erfolgsleiter nach oben und 1975 war der Zeitpunkt gekommen, die große Mosher-Idee zu verwirklichen. Er wollte zurück nach Deutschland und sein Lieblingsrestaurant gleich mitnehmen. Mc Donalds besaß damals nur 39 Filialen in Deutschland und der Konzern traute es dem geschäftigen jungen Mann zu, seine Begeisterung auch auf die Deutschen zu übertragen.

Zurück in Europa managte er das "Burger-Essen" für Süddeutschland, Österreich, Südtirol und Luxemburg. Er arbeitete viel, konnte sich nun endlich Kindheitsträume erfüllen - wie beispielsweise selbst schnelle Autos zu besitzen - und lernte außerdem seine Firma in- und auswendig. So kam irgendwann der Zeitpunkt an dem er sich dachte: Das kann ich auch allein, ich habe jetzt genug "Ketchup im Blut". Frank Mosher wurde 1987 Lizenznehmer von Mc Donalds und kaufte als erstes die Restaurants in der Maximilianstraße und in der Vilsstraße in Regensburg. Nach diesem Start ging es dann Schlag auf Schlag - oder besser gesagt Burger auf Burger - im September 1988 wurde ein Mc Donalds Restaurant in Königswiesen eröffnet, 1991 bekam Obertraubling seinen "Fast Food-Tempel" und im Mai 1995 erfolgte die Eröffnung in der Franz Hartl-Straße. Spätestens heute ist klar: Frank Mosher hat es geschafft, nicht nur der Siegelring, den er für zehn Jahre Mc Donalds-Mitarbeit erhalten hat, belegt dies glitzernd. Sein Kindertraum ist wahr geworden. Ehrgeiz und Geschäftstüchtigkeit wurden belohnt und heute ist er der Nachbar mit den schnellen Autos.

Trotzdem ist er erfrischend unkompliziert geblieben. Die Erfolgsstory eines Mannes der sich seinen Traum verwirklicht hat.



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