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Egoistischer Geschäftemacher

 

Scharfe Kritik am Film ?Supersize Me? übt Frank Mosher, Regensburgs McDonalds-Chef, beim Gespräch mit dem Wochenblatt

 

In seinem Film ?Super Size Me? ? einer Mischung aus Satire und Dokumentation ? nimmt Regiesseur Morgan Spurlock die Fast Food-Kette McDonalds aufs Korn. Im Selbstversuch ernährte er sich ausschließlich von Produkten des Konzerns. Dabei waren für ihn folgende Vorgaben verbindlich: 1. Gegessen wurde ausschließlich bei McDonalds. 2. Jedes Gericht musste mindestens einmal gegessen werden. 3. Super- Sizing ? also eine preisgünstigere größere Variante des jeweiligen Gerichts wählen ? nur dann, wenn die Mitarbeiter dies ausdrücklich vorschlugen. 4. Aufessen war Pflicht. 5. Frühstück, Mittag- und Abendessen mussten jeden Tag eingenommen werden.Das Ergebnis: Nach Ablauf des Monats hatte Spurlock 25 Pfund zugenommen, seine Blut- und Leberwerte hatten sich drastisch verschtert. Beim wem ? auch Spurlock stellt diese Frage ? liegt nun die Verantwortung?
Frank Mosher, Geschäftsführer der McDonalds-Restaurants und selbsternannter ?Burger- Meister? im Raum Regensburg zeigte sich beim Gespräch mit dem Wochenblatt ?not amused? und übte scharfe Kritik an den Thesen und Aussagen Spurlocks.

Geld auf Kosten einer renommierten Firma

Morgan Spurlocks Film ist vor kurzem in Regensburg angelaufen. Waren Sie seitdem schon im Kino, um sich ein Bild davon zu machen?
Ich hab mich aus der Zeitung, durch Vorberichte und Kino-Trailer darüber informiert. Gesehen habe ich den Film noch nicht und habe dies auch nicht vor. Ich werde mein Geld nicht ausgeben, um einen egoistischen Geschäftemacher zu unterstützen, der auf Kosten einer renommierten Firma Geld machen will. Die Produktion hat nur 65.000 US-Dollar gekostet und hätte nie Erfolg, wenn hier nicht eine Marke angegriffen würde, die 99,9999 Prozent der Bevölkerung bekannt ist. Was dieser Typ macht, ist unverschämt.


Was sind konkrete Punkte, die Sie an Spurlocks Vorgehen bei ?Super-Size Me? speziell kritisieren?
Seine These, aber auch was er während dieses Monats macht ist total verkehrt. Dreimal am Tag bei McDonalds essen ? ich würde mich freuen, aber so ein Gast existiert nicht. Zweimal die Woche, das wäre vielleicht realistisch. Aber dieser Kerl ruiniert sich bewusst seine eigene Gesundheit, um auf unsere Kosten Kohle zu machen. Jeder, der, wie Spurlock in seinem Versuch, 5.000 bis 6.000 Kalorien täglich zu sich nimmt, wird dick und krank ? egal, bei welcher Küche. Wenn er dann einen Monat lang auch noch aufhört, Sport zu treiben, ist es doch klar, dass er zunimmt.

Glauben Sie, dass es möglich ist, sich ausschließlich bei McDonalds, aber trotzdem ausgewogen und gesund zu ernähren?

Es schmeckt auch bei der Schwiegermama

Selbstverständlich ist das möglich. Wir haben beispielsweise Salate, Fruchtschnitten und dergleichen mehr. Trinken kann man ja auch Wasser, Apfelschorle oder Cola Light das trinke ich am liebsten. Man sieht, die Möglichkeiten wären da. Ich selbst bin seit 34 Jahren im Geschäft und esse mindestens einmal täglich etwas von unseren Produkten und es schmeckt mir immer noch. Ich mag aber auch die Küche meiner Frau, das Essen meiner Schwiegermutter und gehe auch gern zum Italiener oder Chinesen ? Abwechslung muss sein. Ich bin 1,85 groß und wiege zwischen 90 und 93 Kilo. Das ist ok.

Wie sehen Sie hier die Verantwortung des einzelnen für sein Gewicht, bzw. seine Gesundheit?
Jeder soll essen was er will und wann er will, aber jeder soll sich auch sportlich betätigen. Für seine Gesundheit ist jeder Bürger selbst verantwortlich. Ich selbst habe im Keller meinen Cross- und Fahrrad-Trainer und treibe zwei bis drei Stunden täglich Sport. Da radle ich schon mal ein ganzes Formel I-Rennen lang durch. Das Ergebnis: Ich bin fast 58 Jahre alt und fühle mich gut.

Danke!

wochenblatt, 18. 08. 04



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