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Amerikafieber in Regensburg - alle lieben Obama!

Auch in der Oberpfalz ist der Amtsantritt des neuen U.S.-Präsidenten ein Ereignis: Egal, ob im Unterricht am St.-Marien-Gymnasium, bei den Phoenix-Footballern oder zuhause bei Moshers.

 

Die "Obamania" lässt auch sie nicht kalt: Sabine Bosch, Englischlehrerin am St.-Marien-Gymnasium, kennt sich mit dem zukünftigen Präsidenten der USA bestens aus. Zuletzt las sie noch Barack Obamas Autobiografie "Dreams of my father", um sich Hintergrundwissen für den Unterricht anzueignen. Schließlich war die Amtseinführung des Präsidenten Thema ihrer gestrigen Unterrichtsstunde - und ihre Schützlinge arbeiten begeistert mit: "Für die Schülerinnen ist der Amtsantritt des charismatischen Präsidenten ein sensationelles Ereignis für die USA", sagt Bosch.

Eine halbe Weltreise und etliche Flugstunden liegen zwischen Deutschland und Amerika. Was in diesen Tagen in Washington passiert, wird aber auch in der Oberpfalz aufmerksam beobachtet. Schließlich gibt's ja Fernsehen, Zeitung, Radio und Internet - und überall ist Obama das Thema. Die MZ sprach gestern mit Regensburgern, die einen besonderen Bezug - beruflich oder familiär - zu Amerika und seinem neuen Präsidenten haben.

 

Erleben, wie Geschichte passiert

Sabine Bosch hat mit ihren Schülerinnen viel über Obama, McCain und die U.S.-Wahl im Allgemeinen gelesen und im Internet recherchiert. Aus der englischsprachigen Zeitung "The German Times" hat sie einen Artikel mitgebracht. "Barack's best buddy" ist dessen Überschrift. Und die Schülerinnen lesen interessiert die Hintergrundreportage über den neuen U.S.-Präsidenten. Auch Bosch selbst erhofft sich von dem Machtwechsel viel: "Obama ist ein Schwarzer, der bei weißen Großeltern aufgewachsen ist. Er hat ein kosmopolitisches Weltbild und kennt sich mit beiden Lebensumständen gut aus." Die Übertragung der Amtseinführung anzusehen, war für sie gestern deswegen eine Selbstverständlichkeit und auch ihren Schülerinnen hat sie dies ans Herz gelegt: Erleben, wie Geschichte passiert.

 

"Das hätte ich nie gedacht"

"In my apartment in Schweinfurt", verriet Derrick Wilson der MZ, sah er sich gestern die Amtseinführung am Fernseher an. In Schweinfurt ist der 37-jährige Wilson bei der U.S.-Army stationiert. An freien Tagen kehrt er immer heim nach Regensburg, hier lebt er mit seiner Ehefrau Tanja und ist beim Regensburger American Football-Club Phoenix aktiv. Wilson findet die Tage rund um Obamas Geburtstag "richtig aufregend", nicht zuletzt, weil sich vor wenigen Tagen der Geburtstag von Bürgerrechtler Martin Luther King jährte. Für Wilson passt das zum Amtsantritt des "first black president" wie die Faust aufs Auge, zumal er ohnehin nicht gedacht hätte, "dass ich jemals einen schwarzen Präsidenten erleben werde". Für die Zukunft wünscht Wilson Obama vor allem eins: Zeit. "Mindestens zwei Jahre wird es dauern, bis überhaupt die Auswirkungen seiner neuen Politik durchschlagen können. Diese Zeit muss er kriegen", sagt Wilson.

Headcoach der Poenix-Footballer ist Thomas A. Nichols. Der erzählte der MZ, dass er von seinen Verwandten aus Amerika "von wahnsinnig viel Begeisterung rund um Obama" gehört hat. Nichols selber ist ohnehin über "jede politische Änderung in Amerika froh". Und das nun Obama an der Macht ist, freut ihn als Schwarzen natürlich umso mehr.

Ein großes Thema ist Obama auch bei den Legionären Regensburg, schließlich stehen bei den Baseballern mehrere Amerikaner unter Vertrag. So der als "Home-Run-Hitter" bekannte Daniel Husband. Derzeit ist Husband in Südafrika, hat aber mit Legionäre-Pitching-Coach Martin Brunner telefoniert und dem verraten, dass er gerne zuhause wäre, um "dieses Riesenereignis" hautnah zu verfolgen. Allerdings: Die große Euphorie um den neuen Präsidenten sieht Husband vor allem als Mittel zum Zweck: "Das nimmt schon überdimensionale Ausmaße an", sagt Husband, aber wenn dies dem neuen Präsidenten bei seinen Zielsetzungen helfe, sei es okay.

In seiner Heimat Texas verbringt derweil Legionäre-Pitcher Craig Crow den Winter. Und weil Texas Kerngebiet von Obamas Amtsvorgänger George W. Bush ist, war Crow bislang "nicht wirklich ein überzeugter Anhänger der Demokraten". Von der Begeisterung um Obama wurde nun aber auch er mitgerissen - "und vor allem freue ich mich, dass das ganze Land hinter ihm steht und er dadurch sicher viel bewegen kann", sagt Crow.

 

Eine Bar in amerikanischem Stil

"Ein afroamerikanischer Präsident ist schon was besonderes", sagt Claudio Alexe. Ihm gehört das "Hemingway's" in der Oberen Bachgasse. Seine Bar ist ganz im amerikanischen Stil eingerichtet. Eine Siegesfeier gab es zur Amtseinführung Obamas aber nicht: "Um ehrlich zu sein: Daran habe ich gar nicht gedacht", gibt Alexe zu. Bei seinem Vorgänger, von dem Alexe die Bar übernahm, wäre das vielleicht anders gewesen. Der hatte eine große Liebe zu Amerika, insbesondere zum Schriftsteller Ernest Hemingway - und so kam das Lokal zu seinem Namen. Alexe selbst wünscht Obama alles Gute für seine Amtszeit: "Viele Leute waren anfangs gegen ihn und die Wirtschaft ist am Boden. Er wird sich erst beweisen müssen." Trotzdem ist sich Alexe sicher, dass sich in Amerika, nicht zuletzt mit einem jungen, farbigen Präsidenten, etwas verändern wird und das Land wieder auf die Beine kommt. Und wenn es dann was zu feiern gibt, gibt es doch noch eine große Party im Hemingway's, kündigt Alexe mit einem Augenzwinkern an: "Am 4. Juli, dem amerikanischen Nationalfeiertag!"

 

Mosher macht es sich gemütlich

 

Frank Mosher, Betreiber der Regensburger McDonald's-Filialen, legt auf eins Wert: "Ich bin Deutscher seit dem Jahr 1993." Für die Regensburger ist der in San Francisco geborene Mosher aber der Oberpfalz-Amerikaner schlechthin - und vom Obama-Fieber wurde auch er erfasst: "Das ist wie eine Olympiade, wie eine Fußball-Weltmeisterschaft." Mosher wünscht sich von Obama, dass er die "ganzen Probleme, die es derzeit gibt, gut lösen kann". Er hofft, dass Obama auch den Rest der Welt "mit in die Verantwortung nimmt, um die Probleme anzugehen".

Bei Moshers zuhause lief der Fernseher zuletzt übrigens im Dauerbetrieb. Schon das Obama-Konzert mit Springsteen, U2 und Co. habe er genossen und auch gestern Abend machte er es sich zur Übertragung der Amtseinführung vorm TV gemütlich. "Wir haben ein paar Freunde eingeladen und werden sicher einen schönen Abend verbringen." Auf den Tisch kommt auch zu solchen Anlässen bei den Moshers übrigens nur Nahrung aus eigenem Hause, sprich: "Weil wir meist keine Zeit haben, um lange zu kochen, fahre ich vorher noch in einen meiner McDonald's-Läden und hole uns da was Leckeres."

 

Mittelbayerische Zeitung, 21. Januar 2009



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